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05. Juni 2024

3 spannende Leftfield-Hacks für dein Sportmarketing

Das sogenannte „Leftfield“ hat sich zu einem spannenden Ansatz im Sportmarketing entwickelt und bietet Unternehmen effiziente Möglichkeiten außerhalb der klassischen Marken-Aktivierungen.

Was ist unter dem Begriff „Leftfield“ zu verstehen?

Der amerikanische Slang-Begriff „Leftfield“ beschreibt unerwartete Erscheinungen, spontane Ideen, die abseits der offensichtlichen liegen. Wenn eine Marke bspw. bei einem naheliegenden Großereignis nicht dabei sein kann, sollte sich diese Marke die Frage stellen, wie sie eine ähnliche Wirkung erzielen kann, ohne dabei die großen Investments zu tätigen. Wir haben drei greifbare Sportmarketing-Beispiele aus der Praxis für dich zusammengestellt, die dir bei deiner nächsten „Leftfield-Maßnahme“ weiterhelfen sollen.

1. Werbung im direkten Amateursportumfeld statt klassische Profisponsorships

Ein Sportartikelhersteller möchte sein Angebot über Werbung im Sportumfeld einer breiten Fußball-Community präsentieren. Naheliegend wäre hier ein klassisches Sponsoring bei einem Proficlub aus der Fußball-Bundesliga, um über die Strahlkraft des Clubs die Bekanntheit zu steigern. Ein solches Investment liegt in der Regel bei mehreren Millionen Euro, trifft neben der Zielgruppe der Vereine und Sportteams jedoch auch einen erheblichen Anteil, der nicht zum Ziel der Kampagne passt. Stattdessen entscheidet sich das Unternehmen für Kanäle, die deutlich näher die Zielgruppe der aktiven Sportler:innen treffen, wie Spieldaten- und Ergebnisportale, Berichterstatter und eine Teamorganisations-App. Mit einem vergleichsweise geringen Investment werden hier Millionenreichweiten mit maximaler Marktdurchdringung erzielt und treffsicher die Zielgruppe erreicht.

2. Branding auf der Trainingskleidung statt auf den Spieltags-Trikots

Ein Reiseanbieter für Sportreisen möchte die Bekanntheit in der Region und deutschlandweit steigern. Naheliegend wäre hier, ein Trikotsponsoring bei einem Fußball-Bundesligisten aus der Region einzugehen. Je nach Strahlkraft und Bekanntheit des Vereins liegen die Kosten hier in Millionenhöhe. Stattdessen entscheidet sich der Reiseanbieter, die Trainingskleidung des Vereins zu belegen. Durch die tägliche Berichterstattung über den Bundesligisten via Social Media Storytelling erreicht er somit den gleichen Effekt, nur für einen Bruchteil des Investments verglichen mit einem Brust-Sponsoring an Spieltagen.

3. Werbung in einer Fantasy Manager App statt im TV

Eine bekannte Fastfood-Kette möchte die Zielgruppe der Sport-Fans erreichen und ihr Angebot bewerben. Naheliegend wäre hier, Fernsehwerbung vor, während und nach Sportevents zu schalten. Das kann schnell sehr teuer werden, wie es der US Super Bowl jedes Jahr beweist. Stattdessen entscheidet sich das Unternehmen, in einer Fantasy Manager App zu werben, welche sogar kontextbezogene Werbung zulässt. So erreicht der Fastfood-Anbieter die gleiche Zielgruppe mit vergleichbar geringem Investment.

Fazit:

In allen Beispielen haben sich die Unternehmen bewusst für das „Leftfield“ entschieden und mit unerwarteten und teilweise überraschenden Ideen das Maximum aus ihren Marketing-Investments herausgeholt. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass das „Leftfield“ nicht nur für Unternehmen mit vermeintlich kleineren Budget-Töpfen ein relevantes Spielfeld – denn auch für die Big Player ergeben sich hier spannende Möglichkeiten. So kann bspw. auch ein millionenschweres Sponsoring im Profisport sinnvoll über „Leftfield-Kampagnen“ aktiviert und verlängert werden.


Ein Gastbeitrag von unserem SPOBIS-Club-Mitglied SPM Sportplatz Media.

SPM Sportplatz Media GmbH

Schleidenstraße 3

22083 Hamburg

Ansprechpartner: Thomas Stemmer - Senior Sales Manager

E-Mail: thomas.stemmer@sportplatz-media.com

Website: sportplatz-media.com

Foto: SPM Sportplatz Media

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