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19. Dez. 2022

Die beliebtesten Fußball-Bundesligisten 2022

Borussia Dortmund ist der beliebteste Club der Fußball-Bundesliga im Jahr 2022. Das ist ein Ergebnis der neuen Beliebtheitsstudie des Beratungs- und Marktforschungsunternehmen SLC Management. Dabei sind sowohl objektive als auch subjektive Kriterien in die Bewertung eingeflossen.

Beliebtheit und die damit einhergehende Markenstärke ist insbesondere in Krisenzeiten wie der aktuellen ein wichtiger Anker für Stabilität. Das gilt nicht nur für Brands, sondern auch für Sportrechtehalter. Ohne einen gewissen Popularitätswert haben es Clubs schwer, Unternehmen und Fans längerfristig an sich zu binden. Das Beratungs- und Marktforschungsunternehmen SLC Management führt deshalb seit mehreren Jahren die Beliebtheitsstudie zur Fußball-Bundesliga durch. So werden jedes Jahr über 30 000 Menschen befragt. Insgesamt 18 Kriterien fließen dabei in das Ergebnis der repräsentativen Untersuchung mit ein.

Den ersten Platz in der Beliebtheitsstudie 2022 sichert sich Borussia Dortmund. Der BVB schaffte es mit 279 von 324 maximal erreichbaren Punkten, den FC Bayern München nach sieben Jahren vom Spitzenplatz zu verdrängen. In insgesamt 13 von 18 Kriterien landeten die „Schwarz-Gelben“ in den Top 3. Der FC Bayern fällt mit 265 Punkten auf den zweiten Rang zurück. Trotz Platz zwei in der Gesamtwertung bleibt der deutsche Rekordmeister in 8 von 18 Kriterien ungeschlagen. Im Gegensatz zum FCB, der ein Minus von 29 Punkten hinnehmen musste, verbessert sich Eintracht Frankfurt durch ein deutliches Punkteplus auf den dritten Platz. Im Vergleich zum Vorjahr legte der amtierende Europa-League-Sieger um 31 Punkte auf 247 Punkte zu. In den Bereichen Eigenimage, Fremdimage, Sky-Reichweite und Fanclubs belegt die SGE ebenfalls einen der ersten drei Plätze. Der letztjährige Dritte Borussia Mönchengladbach landet dahinter auf dem vierten Platz. In Sachen Freundlichkeit sind und bleiben die „Fohlen“ trotz ihres Abrutschens das Non-plus-Ultra. Komplettiert werden die Top 5 im diesjährigen Ranking vom 1. FC Köln, der sich um gleich drei Plätze steigerte und beim Stadionbesuch sogar die Spitzenposition belegt.

Foto: picture alliance / Neundorf/Kirchner-Media | Christopher Neundorf/Kirchner Media

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