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18. Sep. 2023

Penny DEL verzeichnet positive Umsatzentwicklung m

Die Penny DEL ist in der vergangenen Woche in die neue Saison 2023/24 gestartet. Eine SPOBIS-Analyse zeigt auf, wie sich die Liga im Vergleich zur Liqui Moly HBL und der Easycredit BBL wirtschaftlich entwickelt hat.

Der deutsche Profifußball hat in der vergangenen Woche „60 Jahre Bundesliga“ gefeiert, am Donnerstag startete dann das Eishockey mit der Penny Deutschen Eishockey Liga (DEL) in die 30. Saison seit der Gründung im Jahr 1994. Trotz großer wirtschaftlicher Unterschiede haben die beiden Ligen eines gemeinsam: Sowohl die Fußball-Bundesliga als auch die DEL konnten ihre Einnahmen nach der Corona-Pandemie zuletzt wieder deutlich steigern. Die 15 Eishockey-Erstligisten verzeichneten in der abgelaufenen Spielzeit 2022/23 einen kumulierten Umsatz in Höhe von rund 150 Millionen Euro. Ein ähnliches Ziel, peilt die DEL auch für die Saison 2023/24 an, wobei diese mit nur 14 Clubs stattfindet. 

Zur Einordnung: Die kumulierten Einnahmen in Höhe von 150 Millionen Euro bedeuten für die Penny DEL ein Plus von mehr als 75 Millionen Euro gegenüber der Saison 2004/05. Die beiden wichtigsten Umsatzsäulen sind dabei mit Abstand das Ticketing und das Sponsoring mit einem Anteil von jeweils 45 Prozent. Die TV-Gelder, das Merchandising und sonstige Einnahmen machen im Eishockey hingegen kumuliert nur rund zehn Prozent der Gesamterlöse aus. Ähnlich verteilen sich die Einnahmen im Basketball und Handball, wo das Sponsoring je nach Club zwischen 55 und 75 Prozent ausmacht.  

Im Umsatz-Vergleich mit der Easycredit Basketball Bundesliga (BBL) und der Liqui Moly Handball-Bundesliga (HBL) liegt die Penny DEL aktuell auf dem ersten Platz. Die 18 BBL-Clubs verzeichneten in der vergangenen Saison 2022/23 nach SPOBIS-Informationen Gesamterlöse im Bereich von 120 bis 125 Millionen Euro, was einer Verdopplung seit der Saison 2010/11 entspricht. Damit näherten sich die Basketball-Bundesligisten, nach einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch, den Zahlen aus der Saison 2018/19, als die kumulierten Einnahmen bei 127 Millionen Euro gelegen hatten.  

Trotz des Umsatzwachstums wurde die BBL in den vergangenen Jahren wirtschaftlich von der HBL überholt. Die Handball-Bundesligisten konnten ihre Einnahmen seit der Saison 2004/05 auf 140 Millionen Euro annähernd verdreifachen. Mithilfe des neuen Medienpartners Dyn sowie strukturellen Veränderungen strebt die HBL bis 2029 eine weitere Verdopplung der Einnahmen an.  

Foto: IMAGO / kolbert-press

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