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25. Sep. 2023

Tipps, Kosten, Strategien: Diese Punkte sollten (Sport)-Organisationen beim Website-Aufbau beachten

76 Prozent der Internet-Nutzer informieren sich zuallererst im World Wide Web über den Kauf von Produkten. Umso wichtiger ist für jede Unternehmung eine moderne Website. Eine SPOBIS-Anleitung – inklusive Tipps zu Einsparungspotenzialen.

Was haben Borussia Dortmund, der Deutsche Tennis Bund (DTB) und der VfL Bochum gemeinsam? Richtig, alle Organisationen haben in jüngster Vergangenheit einen Website-Relaunch durchgeführt.

Diese Entwicklung kommt nicht von ungefähr, denn: Die IT-Infrastruktur vieler (Sport)-Organisationen ist „verbaut“ – vergleichbar mit einem Puzzle, wo keine zusätzlichen Teilchen mehr angelegt werden können. Neue digitale Innovationen zu implementieren, wie etwa Anwendungen aus der Künstlichen Intelligenz, ist entweder nicht möglich oder sehr kostspielig. Kurz gesagt: Mit der neuen digitalen Epoche, die unter anderem die KI hervorgerufen hat, sind viele Websites überholt.

Der folgende SPOBIS-Leitfaden soll als Start- und Orientierungshilfe für Organisationen dienen, die einen Website-Relaunch planen. Welche Kosten kommen auf einen zu? Wie lange dauert ein Prozess? Welche grundlegenden Punkte sind zu beachten? Klar ist: Für einen Website-Aufbau braucht es meist die Hilfe externer Dienstleister. Wer sich allerdings vorab gut informiert, kann auf überflüssige Honorare von Entwicklern verzichten, die mittlerweile bei bis zu 150 Euro pro Stunde liegen.

1. Prozessdauer

Ein gesunder Gesamtprozess dauert in der Regel bis zu einem Jahr. Es wird zwischen einer Konzept- und Entwicklungsphase unterschieden, die jeweils ein halbes Jahr in Anspruch nehmen kann. Logischerweise ist der Prozess auch schneller realisierbar – vor allem wenn mehrere Mitarbeiter auf dem Thema sitzen oder sogar eigene Entwickler im Unternehmen tätig sind. Das trifft meist auf größere (Sport)-Organisationen zu. Auch zu beachten: Je größer das Unternehmen ist, desto komplexer sind oftmals die Entscheidungswege.

Tipp 1: Investiere ausreichend Zeit in die eigene Recherche und Konzeptionierung. Je besser vorbereitet, desto weniger externe Beratungsstunden braucht es. Es kann jedoch sinnvoll sein, initial eine beratende Agentur mit ins Boot zu holen, die eine externe Perspektive auf das große Ganze hat.

Tipp 2: Welche Agentur den Zuschlag für die Web-Entwicklung bekommt, sollte wohl überlegt sein. Zur Entscheidungshilfe könnte auch ein Pitch aufgesetzt werden. Je klarer die Anforderungen in einem Pitch formuliert sind, desto bessere Ergebnisse wird man erzielen.

2. Kosten

Die Gesamtkosten für eine Website sind sehr individuell und hängen stark vom Grad der Eigenentwicklung ab: von 20 000 bis 100 000 Euro ist alles denkbar. Fakt ist auch hier: Einsparungspotenziale gibt es vor allem bei den Stundensätzen für Entwicklungsleistung.

Wie die Kosten beim Website-Aufbau konkret gesenkt werden können und welche übergeordneten Punkte es noch zu beachten gilt, hat SPOBIS hier ausführlich aufbereitet.

IMAGO / Bihlmayerfotografie

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